• Hauptpraxis

    Als gastroenterologische Gemeinschaftspraxis liegen die Schwerpunkte unserer Tätigkeit in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Magen- und Darmbereich, auch mit der entsprechenden endos- kopischen Diagnostik. Alle üblichen endoskopischen Untersuchungen führen wir in hoher Zahl durch. Wir legen besonderen Wert auf die Vorsorge des Dickdarm-Karzinoms (Vorsorge-Koloskopie)
    Weitere Schwerpunkte unserer gastroenterologischen Gemeinschafts- praxis liegen im Bereich der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) und der Behandlung von hepatologischen Krankheitsbildern (Hepatitis B, Hepatitis C).

    Stacks Image 127
    Stacks Image 132
    Stacks Image 246
    Stacks Image 164
    Stacks Image 201
    Stacks Image 382
    Stacks Image 380
    Stacks Image 175
  • Filial-Praxis
    Stacks Image 105
    Um unsere Kapazitäten zur gastroenterologischen Diagnostik und Therapie zu vergrößern und zusätzlich das Spektrum zu erweitern haben wir eine Filial-Praxis im Johannes Wesling Klinikum.
    Ansprechpartner hier ist Frau Hanke, Sekretariat von Herrn Prof. Gartung, dem Leiter der Gastroenterologischen Abteilung. Sie finden Frau Hanke im Erdgeschoss im Bereich K2 des Johannes Wesling Klinikums. Die Adresse lautet:
    Sekretariat Prof. Gartung
    Gastroenterologische Abteilung im Johannes Wesling Klinikum

    Hans-Nolte-Straße 1
    32429 Minden
    Telefon: 0571-790-3001
    close
    Get Directions to Our Location
      
    Sekretariat Prof. Gartung
    Gastroenterologische Abteilung im Johannes Wesling Klinikum

    Hans-Nolte-Straße 1
    32429 Minden
    Telefon: 0571-790-3001
  • Zweigpraxis
    Im Medizinischen Zentrum am Klinikum (Flurweg 13, 32457 Porta Westfalica) haben wir zusätzlich eine Zweigpraxis eingerichtet, um einerseits unsere räumlichen Kapazitäten zur gastroenterologischen Diagnostik und Therapie zu vergrößern und um andererseits auf diese Weise auch durch die räumliche Nähe zum Klinikum unsere intensiven Kontakte und Verzahnungen zwischen ambulanter und stationärer Medizin in der Gastroenterologie in Minden zu dokumentieren.
    Die Anmeldungen für die Termine in der Zweigpraxis im Medizinischen Zentrum erfolgen auch über die Telefonnummer unserer Hauptpraxis (0571-22567). Bei der Terminvereinbarung werden wir Ihnen mitteilen, wo die Untersuchung stattfinden wird. Anbei Finden Sie einen Kartenauszug, um Ihnen die Anfahrt zu erleichtern. Hier in der Zweigpraxis im Medizinischen Zentrum werden eher Vorbesprechungen, Therapie-Planungen und Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Die endoskopischen Untersuchungen werden in unserer Hauptpraxis an der Uferstraße 3, 32423 Minden vorgenommen.
    Stacks Image 435
    Stacks Image 300
    Stacks Image 403
    Stacks Image 405
    Stacks Image 407
    Stacks Image 409
    close
    Get Directions to Our Location
      
  • Darmkrebszentrum
    „Darmkrebszentrum Minden“ als Qualitätsnetzwerk in der Krebsbehandlung durch Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert

    Zentrum für Bauchspeicheldrüsenkrebs gegründet

    Darmkrebs ist eine der häufigen Krebserkrankungen unserer Zeit. Das „Darmkrebszentrum Minden“ (DKZM) wurde am Johannes Wesling Klinikum mit dem Ziel einer qualitativ hochwertigen Diagnostik und Behandlung von Darmkrebspatienten gegründet. Am Mittwoch den 18. Mai 2011 wurde dem Mindener Darmkrebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft ein hoher Qualitätsstandard durch Verleihung des Zertifikates in einer kleinen Feierstunde bescheinigt. Eine Gruppe unabhängiger Fachexperten hatte das Mindener Zentrum Anfang des Jahres genau unter die Lupe genommen und für gut befunden. Die Fachexperten lobten insbesondere die hervorragende sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Klinikärzten und niedergelassenen Ärzten, „ein vorbildliches Versorgungsnetzwerk gegen Darmkrebs“. „Hierdurch können unnötige Doppeluntersuchungen vermieden und auch eine hochwertige Nachsorge sichergestellt werden“ , so Prof. Berthold Gerdes, Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Allgemeinchirurgie im Mindener Klinikum.
    Da die Entdeckung der Darmkrebserkrankung in der Regel bei einer Darmspiegelung erfolgt, wurden alle Internisten/Gastroenterologen, die eine Dickdarmspiegelung in Minden und naher Umgebung durchführen als Kooperationspartner für das Darmkrebszentrum gewonnen. „ Diese lückenlose Einbindung aller Mediziner, die Darmkrebs in unserer Stadt diagnostizieren können, ist eines der herausragenden Strukturmerkmale unseres Zentrums“ ist Dr. Bernd Bokemeyer, stellvertretender Vorsitzender des Darmkrebszentrums überzeugt. Da bei einigen Patienten mit Enddarmkrebs noch vor der Operation eine Vorbehandlung mit einer Strahlen- oder Chemotherapie notwendig ist, wurden zusätzlich die Onkologen und Strahlentherapeuten der Stadt als Partner gewonnen.
    Die Entscheidungen für einen bestimmten Therapieplan werden grundsätzlich in einer interdisziplinären Tumorkonferenz getroffen und dann mit dem Patienten diskutiert. Hier werden alle Befunde von den Radiologen demonstriert und unter Beteiligung aller Krebsspezialisten einschließlich spezialisierter Chirurgen des Klinikums besprochen. „Diese Tumorkonferenz ist der entscheidende Baustein unseres Zentrums, da gemeinsam mit der umfassenden Kompetenz aller Fachexperten bei jedem Patienten die Weichen richtig gestellt werden können“, so Prof. Carsten Gartung, Chefarzt der Gastroenterologie im Mindener Klinikum.
    Dies geht soweit, dass der Pathologe, der die Diagnose an den entnommenen Proben und Präparaten der Patienten stellt, ebenfalls mit in dieser Konferenz anwesend ist.“ Wir können hier im Klinikum neben allen üblichen Untersuchungsmöglichkeiten auch molekulare Besonderheiten der Tumoren feststellen, was bei der Entdeckung erblicher Darmkrebserkrankungen von hoher Bedeutung ist“, stellt Dr. Kellner, Chefarzt der Mindener Pathologie fest.
    "Wir begleiten unsere Patienten durch ihre Erkrankung und haben deshalb eine Spezialsprechstunde, die sogenannte Darmkrebssprechstunde im Klinikum eingerichtet", so Gerdes. Die Schwestern und Pfleger der speziell geschulten Stationen haben gerade in den letzten Monaten ein außergewöhnlich hohes Engagement gezeigt, um die hohen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen zu können. Während der gesamten Behandlung ist eine Vielzahl weiterer Spezialdisziplinen von der Krankengymnastik über die Psychoonkologie, Seelsorge, Ernährungsberatung bis hin zum Sozialdienst im Dienst unserer Patienten eingespannt.
    Nach Abschluss der Akutbehandlung der Krebserkrankung startet dann ein festgelegtes Nachsorgekonzept, welches von den niedergelassenen Ärzten umgesetzt wird. Der Nachsorgebeauftragte des DKZM wendet sich dann an den vom Patienten gewünschten Arzt, der für die Organisation und Durchführung der notwendigen Untersuchungen verantwortlich ist. Durch dieses umfassende Netzwerk aus Klinikärzten und niedergelassenen Ärzten wird in Minden eine überdurchschnittliche Qualität der Behandlung der Patienten sichergestellt.
    Eben diese Strukturen in Minden sind entscheidend für eine qualitativ hochwertige Behandlung von Krebspatienten. Aus diesem Grund wurde mit der Verleihung des Zertifikates an das Darmkrebszentrum Minden nach dem Brustkrebszentrum, dem Hauttumorzentrum und dem Lungenzentrum als nächstes Organzentrum ein Zentrum für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs gegründet. „Dieser systematische Ausbau qualitätsgesicherter Behandlungsstrukturen für Krebspatienten entspricht unserem Auftrag als Maximalversorger in der Region und sichert eine moderne Krebstherapie nach neusten wissenschaftlichen Gesichtspunkten mit dem Patienten im Zentrum“, sind sich die Ärzte des Klinikums einig.

  • Crohn Colitis Centrum
    interdisziplina╠łrescentrum-klein
    Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis liegt in der Behandlung und langfristigen Betreuung von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Diese Patienten mit Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa können einen sehr wechselnden Krankheitsverlauf, teilweise mit schweren Schüben, aber auch mit längeren Remissionsphasen haben, die bei den leider nicht selten auftretenden Komplikationen eine große Erfahrung in der Betreuung solcher Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen erforderlich machen.
    Als CED-Schwerpunktpraxis werden sämtliche medikamentösen Therapiemaßnahmen für diese Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen angeboten und in hoher Zahl durchgeführt (immunsuppressive Therapie, anti-TNF-Alpha Therapie). Die große CED Erfahrung in unserer Praxis mit über 800 CED-Patienten/Quartal erlaubt eine entsprechende intensive Betreuung auch bei schweren Krankheitsverläufen.

    Um die Gesamtbetreuung auch sektor- und fachdisziplinübergreifend besser zu strukturieren und die Zusammenarbeit zu fördern, wurde im Jahr 2011 das „Interdisziplinäre Crohn-Colitis-Centrum Minden/OWL“ (ICCCM) gegründet, welches federführend von uns mit geführt wird. Durch die intensive Zusammenarbeit, auch mit anderen Disziplinen und Sektoren, z.B. auch mit der Chirurgischen Abteilung am Johannes Wesling Klinikum Minden, ergeben sich erhebliche Synergieeffekte, die so auch komplexe Krankheitsbilder behandeln lassen. In einer etablierten CED-Fallkonferenz gemeinsam mit den Gastroenterologen und den Chirurgen des Johannes Wesling Klinikum Minden werden auch gemeinsam mit anderen Fachkollegen besondere CED-Fälle besprochen und bezüglich des weiteren Vorgehens Planungen getroffen und entsprechend umgesetzt.
    Diese Spezialisierung im CED Bereich in Verbindung mit der Institutionalisierung einer CED-Fallkonferenz und der etablierten sektorübergreifenden und fachdisziplinübergreifenden Zusammenarbeit bildet die Voraussetzung für die Umsetzung der notwendigen fachlichen Behandlungsressourcen für eine schwerpunktmäßige CED-Betreuung.
    Ergänzend werden zu allen etablierten CED-Behandlungsverfahren auch noch nicht zugelassene Therapien in Form von Phase II/III Studien durchgeführt, um einerseits in diesem Bereich die Forschung voranzubringen und andererseits gibt es leider immer wieder komplexe Verläufe, die auf die bisher zugelassenen Therapien so nicht ausreichend ansprechen, so dass auch diese therapeutischen Möglichkeiten für die Patientenbetreuung von hoher Relevanz sind.

Uferstr. 3 · 32423 Minden · Telefon: 0571/22567 · Fax: 0571/84249 · E-Mail